Pure Sinnlichkeit Einatmen...

Wie du vielleicht letzte Woche bemerkt hast, entsteht Sinnlichkeit durch "Lassen". Durch das freie Zulassen aller sinnlichen Wahrnehmungen, durch das Zulassen von aufkommenden Emotionen, mit allen Konsequenzen. Durch das Loslassen sinnloser Gedanken und die so entstehende geistige Klarheit, durch das Loslassen unnötiger Anspannungen, die die Entfaltung deiner wahren inneren Stärke behindern.

Diese Woche möchte ich dich anregen, voll in deine Atmung einzutauchen. Alle altertümlichen Kulturen haben den Atem direkt mit der Lebensenergie und der Seele in Verbindung gebracht. Durch die Übungen dieser Woche wirst du am eigenen Leibe erfahren, warum.

Unbewusst holen wir täglich 23.000 mal Luft. Oft merken wir gar nicht wie unser Atem durch unseren stressigen Alltag zunehmend flacher wird. Die meisten Menschen, mit denen ich an der Atmung gearbeitet habe, bemerken, dass sie ihren Atem über längere Zeiten ihres Tages anhalten!

Durch unsere Gewohnheit flach und angespannt zu atmen, zieht sich unser ganzer Torso zusammen, er verliert seine Elastizität und Stärke, und so die Fähigkeit natürlich zu atmen.

Wenn du dich oft erschöpft, unkonzentriert und rastlos fühlst, werden dir meine Übungen eine große Erleichterung verschaffen. Wenn du dich großartig und lebendig fühlst, werden die Übungen deine Sinnlichkeit, Bewusstheit und dein Energie-Level erhöhen.

Selbst wenn du die antiken Konzepte von Prana oder Chi nicht teilst, auch unsere moderne Wissenschaft hat belegt, dass ein freier Atem uns nicht nur mit dem nötigen Sauerstoff versorgt, er ist auch eine großartige Massage für all unsere Organe. Der Atem erhöht den Lymphfluss und kurbelt die Verdauung, so wie den ganzen Metabolismus an. Er ist ein tolles Training für alle Muskeln in unserem Torso inklusive unseres Zwerchfelles und unseres wunderbaren Beckenbodens (ja, er sorgt auch für eine schlanke Taille). Kurz gesagt: er nährt und vitalisiert Körper, Geist und Seele!

Sinnliche Atem-Tipps:

1. Wo spürst du deinen Atem jetzt gerade? An deinen Nasenlöchern? In deinen Nebenhöhlen? In deiner Luftröhre? In deinem Brustkorb? Am Rücken? Im Bauch? Im Beckenboden? Wo noch? Erlaubst Du deinem ganzen Körper an der Atmung teilzunehmen? Wie fühlst du dich jetzt, wo du dem Atem so viel Aufmerksamkeit schenkst?

2. Mache die folgende Übung jetzt und wann immer du willst: finde eine bequeme Position und schließe deine Augen. Atme ein während du bis sieben zählst, dann halte den Atem für die gleiche Zeit, atme nun bei sieben Zählzeiten aus und halte wieder für die gleiche Zeit. Mache das fünf Mal hintereinander und schalte deine Sinnlichkeit ein! Du kannst die Runden an deiner Hand abzählen, um dich ganz auf das sinnliche Wahrnehmen deines Körpers zu konzentrieren. Und lass dir nach der Übung Zeit zum Nachspüren.

3. Beobachte deine Atmung im Laufe des Tages. Wann ist sie flach? Wann hältst du den Atem ganz an? Um es dir leichter zu machen, habe ich schöne Wallpaper für deine Computer und mobilen Geräte vorbereitet, du kannst sie auch einfach ausdrucken und an die Wand hängen.*

4. Achte besonders in intimen Momenten mit deinem Partner auf deinen Atem. Lass den Atem durch dich hindurch strömen während du dich der Sinnlichkeit hingibst, du wirst überrascht sein, welchen Effekt das auf Euch beide hat.

5. Wenn du deinen Brustkorb von alten Blockaden befreien willst und seine Beweglichkeit und Stärke erhöhen willst um dein volles Atempotential zu entfalten probiere mein sinnliches Bauchtanz Training. Die Warm-Ups und das Cooldown so wie die Oberkörpertechniken sind dein Werkzeug um deinen Atem zu erweitern!

Wie ist dein Atem? Haben dir meine Tipps gefallen? Teile sie mit deinen Freunden!

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